Sechster Übungstauchgang

Gestern war ich wieder mit Gundi im Wasser.

Ich hatte dieses Mal einen langen Taucheranzug probiert.
Davor hatte ich hauptsächlich einen Shorty, einen kurzen Taucheranzug, in Verwendung.
Es klappte aber sehr gut und der längere Anzug gab mir um einiges mehr Auftrieb.
Mit 2X1 KG Blei im Jacket war ich sehr gut tariert und war sehr zufrieden damit.

Gundi und ich konnten wieder Einiges erledigen.
Es wurde wieder das richtige Tarieren geübt und dieses Mal klappte es sehr gut.
Ich fand ziemlich schnell meine benötigte Luftmenge im Jacket und mit der Atmung klappte es auch sehr gut.
Somit musste ich mich nicht dauernd auf meine Atmung konzentrieren und konnte mich gleichzeitig etwas entspannen.

Viel Zeit hatte ich zwar nicht, da wir anschließend noch anderes gemacht hatten.
Somit stand noch Maske fluten, Lungenautomat aus dem Mund nehmen und wieder rein, Maske komplett runter und wieder rauf und Flossenschlag korrigieren auf dem Programm.
Aber am Ende klappte dann doch alles. Außer dem Flossenschlag. Das nächste Mal müssen wir andere Flossen mit einem stabileren Flossenblatt verwenden.

Anschließend gingen wir ins Clubheim und es gab wieder Brezel :-).

Für nächste Woche steht wieder Theorie auf dem Programm und im Pool wird, wie oben schon beschrieben, der richtige Flossenschlag noch geübt.
Wir werden auch das nächste Mal das Jacket unter Wasser komplett ablegen und wieder anziehen. Das wird ganz sicher sehr interessant.

Tauchuntersuchungsergebnise erhalten

Gestern hatte ich meine Tauchuntersuchungsergebnise erhalten.
Ich darf jetzt offiziell den Tauchsport ausüben.
Und ich muss jemanden mitnehmen, d.h. nicht alleine tauchen.
Gut, das ist logisch, dass man nicht alleine taucht.
Wenn was passiert, kann einem nicht geholfen werden und es wäre sowieso vermutlich langweiliger. 🙂

Wollte das hier nur kurz posten, damit ihr auf dem Laufenden seid.

Kommenden Dienstag gibts wieder mehr. Dann habe ich meinen sechsten Übungstauchgang hinter mir.

Fünfter Übungstauchgang

Gundi war gestern nicht beim Training.
Somit kümmerte sich TomTom um mich.

Wir übten das Floating, das Schweben im Wasser.

An die Füße wurden mir kleine Gewichte gehängt, damit ich unter Wasser bleiben konnte, ohne das mich eine falsche Dosierung der Luft nach oben treiben konnte.
Am Anfang ist es nicht ganz einfach, die richtige Mischung aus Luft in der Lunge zu finden. Mit leerem Jacket tauchen wir unter und im flacheren Wasser (ca. 1,5 Meter) wurde dann die richtige Atemtechnik und die richtige Menge an Luft in der Lunge geübt.

Nach einer Weile musste ich die Maske wechseln, da ich mehr Luftverlust an der Maske hatte, als über den Lungenautomaten. Mit der zweiten Maske hatte ich mehr Glück. Ich hatte immer noch etwas Probleme mit der entweichenden Luft, aber dieses Mal war es schon besser. Hätte ich nicht so viel über die Nase ausgeatmet, hätte es mir vielleicht die Maske geflutet.

Anschließend wurde wieder weiter geübt.
Im tieferen Wasser (ca. 3 Meter) ging das Floating besser. Langsam bekam ich ein Gefühl dafür. Leider mussten wir aufhören, da die Zeit schon wieder vorbei war.

Dieses Mal habe ich auch Flossen gefunden, die gut passten. 🙂

Im Clubheim wurde alles wieder verräumt.
Dieses Mal hätten wir Brezel gehabt, aber niemand wollte Brezel essen.
Somit gingen dann alle etwas früher heim.

Beim letzten Mal auftauchen aus ca. 3 Meter Tiefe ist mir noch etwas aufgefallen.
Der Druckausgleich hatte gefühlt etwas länger gedauert, als sonst.
Als ich dann oben angekommen war und auf beiden Beinen stand, hatte ich für 1-2 Sekunden kurzfristig einen leichten Schwindel.
Ggf. habe ich eine leichte Erkältung, die kaum spürbar ist. Wobei starken Föhn haben wir derzeit auch. Auch möglich, dass mich der etwas plagt.
Beim Abtauchen hatte ich interessanterweise keine Probleme.
Naja, wird sich schon wieder einpendeln.

Neue Artikel auf der HTCV Website

Habe gerade gesehen, dass es neue Artikel auf der HTCV Website gegeben hat.
Ich wollte euch diese Beiträge nicht vorenthalten und poste hier ein paar Links dazu.

Jugendausbildung 2015

Am 20. April haben 5 Jugendliche die Tauchausbildung begonnen.
Auch ich wünsche allen viel Spaß bei der Ausbildung.

Wer bei uns noch mitmachen will, ist herzlich eingeladen. Wir können immer Leute gebrauchen.

Bericht über mein Blog

Ein gut gelungener Bericht über mein Blog und über die Ausbildung, die ich gerade absolviere.
Im Bericht ist auch ein Kommentar von Gundi, wie sie die ganze Sache bis jetzt findet. 🙂
Ich möchte mich noch für den Artikel recht herzlich bedanken und freue mich schon auf die nächste Woche.
Das Vertrauen habt ihr. 🙂

Tauchuntersuchung, zweiter Theoriekurs und vierter Übungstauchgang

Es gibt wieder was Neues.

Erfreulich war gestern, dass ich meine Tauchuntersuchung erfolgreich abgeschlossen habe.

Meine Mutter fuhr mich um ca. 15:30 Uhr nach Götzis. Dort habe ich mich beim Internisten untersuchen lassen.
Nach einem EKG und einer Echokardiografie stand Gott sei Dank doch nichts gravierendes fest.
Scheinbar scheint vermutlich eine Herzklappe etwas schräg zu sein oder so.
Ich habe diese ärztlichen Ausführungen nicht ganz verstanden. 🙂
Auf jeden Fall darf ich tauchen. Das ist zumindest das Wichtigste im Moment.
Beim Arzt war ich bis ca. 16:30 Uhr.

Anschließend ging es wieder nach Hause und später gegen 17:30 Uhr nach Hörbranz ins Clubheim.

Dort hatten wir unseren zweiten Teil des Theoriekurses.
Gestern war Wiederholung des vorletzten Stoffes und das Kapitel Tauchmedizin an der reihe.
Wie passend. 🙂

Danach gingen wir noch ins Limare. Dort absolvierte ich meinen vierten Übungstauchgang.

Mit mir war wieder Gundi im Wasser. TomTom war diesmal scheinbar arbeitslos aber er hat sich dann als Kameramann um die Leute gekümmert und kleine Videos aufgenommen.

Diesmal stand wieder Maske fluten und ausblasen am Programm. Es klappte hervorragend.
Ist doch tatsächlich nur Kopfsache. 🙂

Es gab auch noch eine neue Übung.
Atemregler aus dem Mund und wieder rein.
Das war auch eine tolle Übung. Dies klappte aber ebenfalls wunderbar.

Ich war gestern etwas schlecht tariert und kam immer etwas zu weit hoch. Das kommt davon, wenn man kein Blei mitgenommen hat. Naja. Ich dachte der Shorty gibt mir weniger Auftrieb. Wurde mir auf jeden Fall noch im Clubheim bestätigt. War wohl etwas zu viel. Die ganze Luft war schon aus dem Jacket. Hoch kam ich trotzdem. Gundi musste mich immer unter Wasser ziehen. 🙂

Notiz an mich selber: Blei in die Bleitaschen.

Dafür war der Rest des Abends ein voller Erfolg!

Nächste Woche muss ich wieder die Flossen eine Größe kleiner mitnehmen.
Die Gestrigen waren wohl etwas zu groß.

Noch eine Notiz am Rande: Wir hatten keine Brezel am Abend!
Gundi, unsere Vereinsobfrau hat schon den Notstand ausgerufen. 🙂
Gott sei Dank hatten wir noch Kuchen und Erdnüsse.
Somit wurde eine größere Kathastrophe verhindert.

Erster Theoriekurs und dritter Übungstauchgang

Am 20. April war es dann so weit.
Wir begannen unseren Theoriekurs für die Tauchausbildung.
Um 17:30 Uhr fuhr ich mit Gerhard und Manuel zum Clubheim, wo Michael, unser Kursleiter und andere Tauchschüler nach einer Weile eintrafen.

Nach kurzen technischen Problemen begannen wir unseren Kurs.
Wir studierten die Kapitel Ausrüstung, Tauchphysik und Tauchmedizin.

Nach zwei Stunden hatten wir das erledigt.
Ich habe schon im Vorhinein die Kursunterlagen erhalten, da ich diese noch etwas aufbereiten musste.
Es liegt halt nicht alles immer in zugänglichen Formaten vor…

Es passt zwar noch nicht alles, aber das klären wir dann beim nächsten Kurs.
Sind nur Formeln und Tabellen, die wir nicht ganz hinbekommen hatten.

Am Montag muss ich meinen Laptop mitnehmen, damit ich die ganzen Formeln und Tabellen erfassen kann. Diesmal kommen sicher irgendwelche Berechnungen und anderes dran.

Danach sind wir ins Limare und haben noch einen Tauchgang absolviert.
Diesmal tauchte ich mit TomTom und es stand die Maske zu fluten auf dem Programm.
Hiiiiiilfeee!!! 🙂
Gut, so schlimm war es dann nur beim ersten und zweiten Mal.
Langsam bekomme ich ziemlich alles Wasser gut raus.
Das Lustige ist immer, dass noch etwas Restwasser verbleibt und mir dann immer noch die Luft für den Rest ausgeht.

Für den Montag werde ich mal etwas anderes ausprobieren.
Wenn ich die Maske geflutet habe erst mal die Nase zuhalten und zweimal tief einatmen. Vielleicht hilft es ja.

Gut, aber das schaffen wir auch noch.
Ich denke morgen haben wir das auch draußen.

Wir übten auch noch weiterhin das Tarieren im Wasser.

Übrigens habe ich morgen meinen Arzttermin beim Internisten.
Bin gespannt, was der so findet.
Bis jetzt hatte ich noch keine Herzprobleme oder Probleme mit meiner Trichterbrust.

Diesmal hatte ich auch einen angenehmeren Tauchanzug.
Hatte dieses Mal einen Shorty genommen.
Passt viel besser. 🙂

Morgen muss ich mir noch andere Flossen besorgen.
Die Letzten waren etwas eng.

Anschließend gingen wir wieder ins Clubheim und … ? 🙂
Ja es gab wieder Brezel. 🙂
Das ist eine Tradition und mit Traditionen sollte man ja nicht brechen.

Tauchuntersuchungen

Achtung: Dieser Blogbeitrag wurde im Nachhinein geschrieben.

Tauchuntersuchungen muss auch natürlich jeder Taucher machen.
Man will ja diesen Sport länger ausüben und ohne Probleme im Wasser wieder an die Oberfläche kommen.

Nach dem ersten Schnuppertauchgang habe ich mich gleich beim Verein angemeldet und mir einen Arzttermin für die Untersuchung geben lassen.

Beim ersten Termin bin ich zum Arzt gegangen. Konnte aber gleich wieder gehen, da das EKG gerade ein Software-Update bekam.

Ich soll einfach die nächste Woche wieder kommen.

Gut, ich kam dann wieder die nächste Woche.
Ich ließ mir grad noch meinen Sportpass für die Torballstaatsmeisterschaft stempeln.
Somit muss ich das im Herbst nicht mehr machen.

Ich wurde also in ein kleines, ziemlich warmes Zimmer verfrachtet.
Es dauerte eine Weile, bis zwei Assistentinnen kamen und mir einige Elektroden anhingen. Bei meiner Trichterbrust wussten sie noch nicht so recht, wo man hier alles platzieren sollte. 🙂
Dann machten sie sich an die Arbeit.
Es dauerte doch eine Weile, bis die Eine der Anderen Erklärt hatte, wie die neue Software funktionierte.

Derweil hatte ich doch ziemlich warm und fragte mich, ob hier alles richtig lief.

Nach einer knappen Viertelstunde entfernten sie die Elektroden und ich durfte wieder aufstehen.
Anschließend wurde noch ein Lungenfunktionstest gemacht.

Dann durfte ich eine halbe Stunde im Wartezimmer warten.

Der Arzt empfing mich dann im Behandlungsraum und hatte mir unglücklicherweise keine gute Nachricht zu überbringen.
Er meinte, dass das EKG seltsame Muster aufwiesen.
Genaueres hatte er mir auch nicht gesagt.
Die Lungenfunktion war in Ordnung.
Er hatte dann noch mein Herz abgehört aber scheinbar da auch nichts mehr herausgefunden.
Ich bekam eine Überweisung zu einem Internisten.

Diesen Termin habe ich am 27. April.
Werde also dann weiterschreiben, wie es gelaufen ist.

Ein anderer Taucher bei uns im Verein hatte mir erzählt, dass er laut EKG eigentlich tot sein müsste.
Also sehe ich hier noch Hoffnung. 🙂

Der zweite Übungstauchgang

Achtung: Dieser Blogbeitrag wurde im Nachhinein geschrieben.

Am 23.03.2015 hatte ich meinen zweiten Tauchgang.
Hier lernte ich zusätzlich, meine Tarierweste richtig zu verwenden.
Außerdem gab es auch 3 Videos und einige Fotos.

Die Fotos gibt es hier.
Dort dann einfach das Album vom 23.03.2015 auswählen.
Hier hat es leider zu wenig Speicherplatz.

Hier noch die Videos:

Teil 1:

Teil 2:

Teil 3:

Danke an Anna noch fürs Fotografieren und Filmen.

Dazu übten wir noch die Maske fluten.
Das ist komplett krank. 🙂
Hat sich auf jedenfall mein Körper gedacht.
Wer macht denn sowas!
Sich selber die Maske fluten und dann wieder vom Wasser zu befreien?
Aber ja das kostet eben etwas Überwindung. 🙂
Das bringen wir auch hin. Damit hatten bis jetzt scheinbar noch alle zu kämpfen.

Danach gingen wir wieder ins Clubheim und es gab natürlich wieder Brezel. 🙂

Das erste Mal Abtauchen

Achtung: Dieser Blogbeitrag wurde im Nachhinein geschrieben.

Am 09.03.2015 hatte ich meine ersten Erfahrungen beim Tauchen.

Um ca. 19:30 Uhr fuhren Anna und ich nach Lindau ins Limare, um dann dort die Anderen zu treffen.
Meine Ausrüstung war schon da und Gundi, meine Tauchlehrerin ebenfalls. Tauchlehrer werden hier hauptsächlich Instructor genannt.

Zuerst ging es ans Zusammenbauen.
Es ist nicht kompliziert, aber man muss aufpassen, was man tut und wie man es tut.

Zuerst nimmt man die Pressluftflasche und das Jacket. Das Jacket, auch Tarierweste genannt, hilft bei der Ausrichtung im Wasser und enthält eine Luftblase, die man mit dem Inflator, einem Ventil auf- oder abblasen kann.
Der Inflator ist an der ersten Stufe der Flasche angeschlossen. Die erste Stufe ist ein Druckminderer der den Flaschendruck von ca. 200 Bar auf ca. 10 Bar herunterregelt.
Aber noch etwas zurück zum Jacket.
Am Jacket sind noch andere Dinge, wie z.B. ein Tauchermesser befestigt. Dies wird gebraucht, wenn man sich in einer misslichen Lage befindet, wie z.B. in einem Netz festhängt oder anderes.
Sonst haben wir noch eine Pfeife, ein Schnellablassventil, einige Metallringe zum Gegenstände und Schläuche einhängen und verschiedene andere Anhängemöglichkeiten.

Man nimmt also das Jacket und hängt Selbiges an die Flasche. Danach wird der Flaschengurt festgezogen. Das muss wirklich gut angezogen werden, sonst kann es passieren, das einem die Flasche abhaut.
Dazu hängt man den „Aufhänger“ des Jackets noch über die Flasche, um sie zusätzlich zu fixieren.
D.h. wenn der Flaschengurt mal aufgeht, kann die Flasche nicht ganz abhauen, sondern hängt dann noch am Fanggurt.

So. Nun haben wir mal schon die Flasche am Jacket.
Jetzt muss man noch die erste Stufe an der Flasche anschließen.
Dazu muss man noch die Kappe von selbiger abschrauben. Wichtig ist auch, immer die Kappe wieder draufzuschrauben, da sonst Dreck und anderes in die 1. Stufe gelangt, was nicht gerade gut ist.
Dann schraubt man die ganze Ware auf die Flasche und schaut, dass das leicht geht und sich nichts verkantet. Nicht zu fest anziehen.
Nach dem ersten Tauchgang bekam ich die Flasche fast nicht mehr vom Druckminderer. 🙂

Danach die Flasche ganz aufdrehen. Zuerst etwas vorsichtig, um zu prüfen, ob wirklich alles dicht ist.
Kurzer Check, ob der Inflator, die Luftdusche am Lungenautomaten und die Ablassventile funktionieren.
Gut, Luft haben wir mal schon.

Noch schnell was zur zweiten Stufe.
Die zweite Stufe, oder auch Atemregler oder Lungenautomat genannt ist die Stufe, in dem der Druck von ca. 10 Bar auf Umgebungsdruck heruntergeregelt wird.
Der Lungenautomat hat ein Mundstück, mit dem wir atmen und noch einen großen Knopf, auf den man drücken kann, um die Luftdusche zu aktivieren. Damit kann man den Lungenautomaten von Wasser befreien oder auch verschiedene andere Dinge erledigen.

Jetzt noch den Taucheranzug anziehen.
Das erste Mal hatte ich einen etwas zu kleinen Anzug erhalten.
Der Reißverschluss hinten ging immer von selber auf, wenn ich mich bückte oder ich meine Schultern bewegte.

Noch Blei ins Jacket geben. Beim ersten Mal hatte ich links und rechts jeweils 4 Kilo Blei.

Alles klar. Jetzt alles ins Wasser tragen. Die Flasche hat, wenn ich mich richtig erinnere ungefähr 14 kg plus 8 kg Blei. Macht zusammen 22 kg Ausrüstung.

Die Flossen kann man im Wasser am besten anziehen.
Dies sind ganz normale Schwimmbadflossen.

Das Jacket wird dann ins Wasser gehieft und aufgeblasen, damit es nicht untergeht.
Danach lässt es sich gut anlegen, indem man sich auf das Jacket legt bzw. kann man auch etwas in die Knie gehen und es so auf den Rücken ziehen.
Danach muss man aufstehen und alles gut anziehen, damit hier nichts von selber abhaut.
Noch ein Check, ob alles funktioniert, alles am richtigen Platz ist und noch alles einhängen, was halt noch so rumhängt. Wie z.B. der Oktopus (eine zweite zweite Stufe), Tauchcomputer, Finimeter (Flaschendruckmesser), etc.

Jetzt kommt noch der Buddy Check.
D.h. mein Buddy, also derzeit mein Tauchlehrer oder Instructor muss bei mir schauen, ob alles funktioniert und alles gut verstaut ist, bzw. ich kann das auch selber prüfen, aber der Buddy schaut zu.
Das wird auch von mir beim Buddy wiederholt.
So ist man sich sicher, dass alles da ist und keine Fehler gemacht wurden.

Jetzt konnten wir abtauchen.
Maske auf und runter mit dem Kopf.
Das erste Mal durch einen Atemregler zu atmen war schon etwas seltsam.
Die Luft ist um einiges trockener, da ihr die Feuchtigkeit entzogen wird, wenn sie in die Flasche gefüllt wird.
Auch dass man tatsächlich unter Wasser gut atmen konnte, hat mein Gehirn erst ein paar Millisekunden später herausgefunden. 🙂
Hatte kurzfristig die Luft angehalten.

Ich probierte also den Inflator aus, wir tauchten durch den Pool etc.
Es war ein ganz neuartiges Erlebnis.
Da konnte man doch tatsächlich durchs Wasser gleiten und man erstickt nicht unter Wasser.

Zu schnell war es dann schon wieder vorbei, da wir alles wieder zusammenräumen mussten.

Danach gingen wir ins Clubheim in Hörbranz und bei einem Getränk und Brezel ließen wir noch den Abend gemütlich ausklingen.

Es war ein toller Abend.
Danke an alle Beteiligten.

Meine Erfahrungen als blinder Taucher