Siebzehnter Übungstauchgang – Limare Lindau

Gestern holte mich Gerhard gegen 18:45 Uhr bei mir zu Hause ab.
Gemeinsam fuhren wir ins Clubheim, um noch ein paar Sachen mitzunehmen.
Ich konnte Gundi bei dieser Gelegenheit noch die Füßlinge, Flossen für Freiwasser und die Haube mitgeben. Im Pool ist es warm genug. 🙂

Anschließend fuhren wir ins Limare in Lindau.
Da unsere Freiwassersaison beendet ist, trainieren wir jetzt wieder im Hallenbad.

Nach dem Zusammenbauen gings dann ins Wasser.
Da meine Ausbildung fast abgeschlossen ist, hatten wir nicht mehr viel Übungen zu erledigen.
Wir übten noch das kontrollierte Ab- und Auftauchen, was aber beim zweiten Mal sehr gut klappte. Man muss immer wieder Luft ins Jacket einlassen bzw. diese wieder etwas ablassen, damit man schön langsam nach unten bzw. nach oben kommt.

Ich hatte etwas zu große Flossen von Gundi erhalten. Somit hatte ich etwas Probleme beim Schwimmen. Aber im Pool hat man eh nicht gerade viel platz. 🙂

Aber ich denke sonst war das Training sehr gelungen und alles klappte recht gut.
Ich bin zufrieden.

Am 26.10. wird auch trainiert. Davor werden Gerhard und ich vermutlich noch ein bisschen shoppen gehen.
Ich brauche unbedingt noch eine ABC-Ausrüstung. Diese besteht aus Hallenbadflossen, einer Tauchmaske und einem Schnorchel. Der Schnorchel ist nützlich wenn man z.B. im Meer aufgetaucht ist und man ohne Flaschenluft auskommen will. Das spart Luft in der Flasche für wichtigere Dinge. Ggf. werde ich vielleicht aber noch andere Dinge einkaufen. Mal sehen.

Anschließend gingen wir wieder ins Clubheim und bei Laugenstängel ließen wir noch den Abend gemütlich ausklingen. Nein, diesmal waren es keine Brezel. 🙂

Vielen Dank an alle Beteiligten.
War wieder sehr interessant.

PS: Letzte Woche habe ich Gundi noch ein paar Daten und ein Passfoto fürs Brevet geschickt. D.H. es geht nicht mehr lange. 🙂

PPS: Ich habe jetzt mein Equipment im ehemaligen Geschäftslokal bei uns im Haus aufgehängt.
Der Raum ist recht groß und kann einiges an feuchter Luft aufnehmen und man muss nicht immer das Fenster offen lassen wie im Bad von meiner Oma, das genau einen Stock darüber liegt. Meine Oma und mein Opa hatten früher ein Geschäft für Blumen.

Der Anzug z.B. hängt jetzt an einem Biertisch. 🙂
Der Tisch steht aufrecht und beide Füße sind ausgeklappt. Auf einem steht ein Feuerlöscher zur Beschwerung und oben hängt der Kleiderbügel mit dem Anzug dran.
Das klappt bis jetzt recht gut.
Der Rest hängt über dem normalen Wäscheständer, der neben dem Tisch steht.

Sechzehnter Übungstauchgang – Strandbad Diepoldsau und Abtauchen

Gestern holte mich Gerhard gegen 17:45 Uhr ab.
Im Strandbad hatten sich schon einige Vereinsmitglieder versammelt.
Die Luft war schon etwas kühler geworden und lag bei ca. 15-16 Grad oder etwas weniger.
Außerdem kam etwas Wind auf, welcher etwas lästig geworden war.

Zuerst wurden uns Wasserscooter vorgestellt. Das sind Geräte, die den Taucher ziehen, damit nicht so viel geschwommen werden

muss. Das wird sicher eine Erleichterung für unsere Querschnittsgelähmten sein. Wobei man auch sagen muss, dass der Preis für

diese Wasserscooter auch den Geldbeutel sehr erleichtert. 🙂
Ich glaub zwischen 3000-4000 Euro liegt das günstigste Gerät.

Anschließend ging ich mit Gundi ins Wasser.
Das Wasser hatte immer noch gegen 16 Grad, obwohl in der letzten Zeit doch ziemlich kühles Wetter geherrscht hat.
Trotz meiner leichten Erkältung klappte das mit dem Druckausgleich problemlos.

Dieses Mal hatte ich ein Aufnahmegerät unters Wasser mitgenommen.
Ich hatte mal ein billiges Aufnahmegerät aus China um ca. 8 Euro bei eBay gekauft und das mit einem Plastiksack umwickelt. Dazu

noch mit 2 Gummibänder verschlossen und alles in eine kleine Tasche aus netz gepackt. Befestigt wurde es dann am Karabiner vom

Finimeter.
Das nächste mal schaue ich, ob ich den Recorder am Jacket irgendwo hinten anhänge, da das Mikrofon doch sehr empfindlich ist.

Hier noch die Aufnahme:

Man hört deutlich das Ein- und Ausatmen, sowie auch andere geräusche, die vom Inflator und von der Kopfhaube herstammen. Ggf.

auch noch von der Maske.

Das Tarieren klappte heute sehr gut und sonst gab es auch keine Probleme. Gundi und ich waren sehr zufrieden mit dem Tauchgang.

Anschließend kamen wir aus dem Wasser. Heute mussten wir uns sehr schnell umziehen, da die Temperaturen wieder gefallen waren.
Inzwischen wurde bereits das Buffet aufgebaut.
Zum Aufwärmen gabs dann Suppe, Salate, Kuchen etc.
Mit einer schönen Beleuchtung (Kerzen und Taucherlampen), gutem Essen und Gesprächen ließen wir den Abend gemütlich

ausklingen. 🙂

Wir möchten uns nochmal bei Norbert vom Strandbad für die schöne Freiwassersaison bedanken. Wir freuen uns schon auf das

nächste Jahr. 🙂

Hier sind noch Bilder zum Abtauchen 2015.

PS: Am 19.10. beginnt wieder die Pooltauchsaison im Hallenbad Limare in Lindau.

PPS: Heute liege ich im Bett. Die Erkältung hat mich nun entgültig eingeholt. Aber ich bin schon wieder auf dem Weg der Besserung.

Meine Mutter behauptet, dass der Tauchgang die Erkältung begünstigt hatte, wobei ich da nicht ganz zustimmen kann. Ich denke, die

wäre sowieso noch weiter ausgebrochen. Jetzt sind hald Taschentücher und Aspirin Complex meine besten Freunde. 🙂
Aber der gestrige Tauchgang hat sich so oder so sehr rentiert.

Danke an alle Beteiligten!

Fünfzehnter Übungstauchgang – Strandbad Diepoldsau

Heute gegen 18:00 Uhr holte mich Gerhard zu Hause ab.
Zusammen fuhren wir ins Strandbad.
Im Strandbad trafen wir Gundi, Enrico, Christian, Yvonne, TomTom und Manuel.
Hoffe ich habe da niemanden vergessen.

Die Lufttemperatur lag bei ca. 16-17 Grad.
Es setzte Regen ein, als wir ins Wasser gingen.
Das Wasser hatte 17,3 Grad laut Gundis Tauchcomputer.

Der Tauchgang war relativ unspektakulär.
Aber schön auf jeden Fall. Ich konnte mich sehr entspannen.

Dieses Mal hatte ich andere Flossen ausprobiert.
Es ging relativ gut. Ich hatte kleine Probleme, aber ich denke, dass diese Probleme das nächste Mal besser werden.
Man muss ja diese Flossen etwas gewöhnt werden.
Sie scheinen härter zu sein als die Anderen.
Ich hatte immer das gefühl, dass der Fuß etwas nach außen kippt.
Gundi meinte, dass sie mir das nächste Mal noch andere Flossen bringt, damit ich diese testen kann.

Das nächste Mal ist Abtauchen. Das heißt, dass dann die Freiwassersaison beendet ist und wir dann wieder ins Limare in Lindau gehen. Das Limare ist das Hallenbad.
Wobei wenn die Wassertemperaturen noch weiter so warm sind, wäre es fast noch interessant etwas länger draußen zu bleiben.

Vermutlich fallen die Temperaturen dann im Oktober aber recht schnell.
Das Antauchen passiert dann wieder im Frühling. Dann startet die Freiwassersaison wieder und wir können Pflanzen, Steine, Brückenpfeiler, Schlamm und anderes anschauen. 🙂

Aber noch zurück zum Tauchgang.
Ich war froh, dass ich Gundi noch geschrieben habe, dass ich eine Haube brauche.
Der Schock vom kalten Wasser bleibt somit aus bzw. verringert ihn sehr.
Wir betrachteten noch etwas Pflanzen, Steine, Kies und einen der Brückenpfeiler, der die Plattform zum Liegen hält und ich glaub die kleine Betonbrücke hat da auch noch Pfeiler stehen.
Ich habe sogar noch ein bisschen Schlamm gefunden, der interessanterweise noch warm war.
Warum auch immer.

Die Anderen hatten noch ein paar Fische wie z.B. Karpfen sehen können.
Ich glaube es gibt keine Fotos.

Es dunkelte doch recht früh ein und wir beendeten den Tauchgang.
Ich glaube wir hatten 20-25 Minuten auf der Uhr. Es war so ungefähr 19:00-19:30 Uhr.
Am Ende des Tauchgangs dürften wir gegen 14 Grad Lufttemperatur gehabt haben.

Anschließend zogen wir uns wieder um.
Erstaunlicherweise war es gar nicht so kalt, wie ich eigentlich gedacht habe.
Gut ich habe dieses Mal sowieso wieder etwas mehr gestaunt als sonst. 🙂
Aber trotzdem wäre es im Wasser etwas angenehmer gewesen. 🙂
Es wurde dann doch etwas frisch.

Scheinbar hat es auch während unserem Tauchgang stärker geregnet.
Hatten wir gar nicht bemerkt. 🙂

Aber auf jeden Fall war es ein sehr schöner Tauchgang und es war wieder wert, auch bei Regen tauchen zu gehen.

Danke an alle Beteiligten.
War wieder Klasse.

Vierzehnter Übungstauchgang – Strandbad Diepoldsau

Heute waren wir wieder bei schönem Wetter im Strandbad.
Gerhard holte mich gegen 17:45 Uhr bei mir daheim ab und wir fuhren zum Strandbad.
Dort trafen wir Gundi, Christian, Yvonne, Kerstin, Michael, TomTom und Markus.
Ich hoffe ich habe niemanden vergessen.

Gundi, Gerhard und ich gingen ins Wasser und die Luft hatte ca. 18-19 Grad.
Das Wasser hatte doch um einiges abgekühlt. Es langte hier noch bis 19-20 Grad.
Gut, in den letzten Tagen hatten wir doch relativ frische Temperaturen am morgen.
Tiefsttemperaturen bei ca. 4 Grad und maximal 20-21 Grad.
Der Herbst zeigt sich doch schon langsam.

Fischiges war wieder einiges unterwegs.
Somit hatten die Sehenden wieder was zum Anschauen. 🙂

Aber wir hatten auch noch anderes zu tun.

Dieses Mal schauten wir uns noch ein paar neue und alte Übungen an.
Ich musste unter Wasser die Maske abnehmen, aufsetzen und dann ausblasen.
Ich hatte Gundi nicht richtig verstanden bzw. war mir das Wasser grad zu kalt, um die Maske abzunehmen. 🙂
Stattdessen habe ich den Regler aus dem Mund genommen und ihn wieder reingesteckt.
Musste ich eh in dieser Tiefe auch machen. 🙂
Dabei hatte ich etwas Wasser geschluckt. Ich war eine Weile mit husten beschäftigt. War wohl die Strafe. 🙂

Die nächste Übung war dann die Maske abzunehmen und ca. 10 Meter weit zu tauchen.
Ohne Maske versteht sich. Aber mit Regler.
Beim ersten Mal war ich etwas erschrocken, dass das Wasser jetzt kommt, aber erstaunlicherweise hat sich das nach den ersten paar Atemzügen geklärt.
Ich war erstaunt, wie gut das dann doch geht.

Anschließend sind wir wieder etwas normal tauchen gegangen.

Am Ende des Tauchgangs wollten wir dann aber doch noch die Übung mit dem Maske ausblasen erledigen.
Wir übten etwas im flacheren Wasser.
Es klappte nicht wie erwünscht.
Ich hatte noch etwas zu viel Wasser in der Maske. Ich hoffte, dass das Wasser einfach nur mit Rausblasen verschwindet, aber man sollte etwas dagegen drücken, damit sich die Maske leicht vom Gesicht löst und unten am Rand ein kleiner Spalt aufgeht.
Dabei hatte ich mich nochmal etwas verschluckt.
Naja. Das nächste Mal will ich das aber erfolgreich abschließen.
Dann siehts mal schon relativ gut für die Brevetierung, den Tauchschein, aus. 🙂

Anschließend schwammen wir wieder zum Ausgangspunkt und kamen aus dem Wasser.

Die Lufttemperatur fiel dann bis zum Ende des Tauchgangs vermutlich auf gegen 15-16 Grad.
Bei diesen Temperaturen sollte man sich schneller und relativ gleich umziehen. Es wird doch schneller kühl.
Zuerst merkt man es gar nicht. Wobei nach einer Weile braucht man dann schon etwas Längeres zum Anziehen.
Das nächste Mal sollte ich eine Schirmkappe mitnehmen, damit die Haare etwas vom Wind geschützt sind. Sonst gibts eine schöne Erkältung. Passiert doch recht flott, nach Aussagen von TomTom.
Gott sei Dank hatten wir grad Windstille. Aber man sollte nicht grad damit rechnen.

Manche tranken dann noch einen Schluck Whisky gegen die Kälte. 🙂
Nein, ich nicht. Ich trinke kaum Alkohol. Überlasse das lieber den Anderen. 🙂
Danach wurde ich wieder von Gerhard heim gefahren.

Danke an alle Beteiligten. Es war wieder ein toller Tauchgang.

PS: Ggf. kann Markus ja die Bezeichnung für den Wisky im Kommentar hinterlassen. Falls jemand durst hat. 🙂

Dreizehnter Übungstauchgang – Strandbad Diepoldsau

Heute holte mich Gerhard gegen 17:45 Uhr bei mir zu Hause ab und wir fuhren ins Strandbad.

Gundi traf dort auch ein. Mehr kamen bei diesem Wetter nicht.
Bei Regen und ca. 18-19 Grad Lufttemperatur und ungefähr gegen 22-23 Grad Wassertemperatur warfen wir uns wieder ins Wasser.

Der Tauchgang war recht unspektakulär.

Ich war etwas abgelenkt und nicht immer bei der Sache.
So hatte ich etwas Probleme beim Tarieren.
Ich war immer etwas zu weit oben oder etwas zu weit unten und konnte die Mitte nicht richtig finden.
Aber das nächste Mal sollte das wieder funktionieren.

Sonst hatten wir aber einen schönen Tauchgang. Das Wasser war sehr klar und es gab keine Sprungschicht. Gundi war doch etwas überrascht, wie groß die Fische da im Strandbad sind. 🙂

Mein Anzug ist auch wieder Repariert worden.
Danke TomTom! Tolle Arbeit!
War heute wunderbar dicht.
Also nicht ich, sondern der Anzug. 🙂

Heute hatte ich auch zum ersten Mal meinen Tauchwagen mit.
Es ist ein Einkaufsrollwagen, welchen meistens ältere Leute oder auch Andere verwenden, wenn sie keine Tasche mehr tragen können oder wollen.
Aber auch Anderes kann man mit diesen Wagen transportieren.
Ich bringe alles in den großen Sack auf dem Wagen rein, was ich auch vorhin in die Kiste tun konnte.
Der Sack ist Wasserdicht und lässt sich gut in der Dusche oder Badewanne waschen. Er trocknet auch sehr schnell.
Der Wagen rollt gut und kann bis zu ca. 40 KG zuladen.
Er lässt sich auch gut über Stiegen und anderes ziehen.
Bin überrascht, wieviel da reinpasst.
Ist auch günstiger als ein Tauchrucksack.
Kostet bei einem bekannten Versandhändler ca. 33 Euro.
Dürfte ungefähr wie Dieser da aussehen.
Ich habe ihn von meiner Oma, die seit ca. einem Jahr im Altersheim ist.
Musste ihn nur reinigen und zwei alte Jogurt entfernen. 🙂
Die waren wohl kaum noch genießbar.

Dieses Mal habe ich auch das ganze Equipment mitgenommen und daheim im Bad von meiner Oma aufgehängt.
Sie hat einen Stock unter uns gewohnt.
Habe fast 30 Minuten gebraucht, bis alles auf dem Wäscheständer gehangen ist. 🙂
Aber jetzt hängt alles und es kann jetzt bis nächste Woche trocknen.

Der Tauchgang war auf jeden Fall eine gute Idee heute und trotz des Regens sehr schön und angenehm.
Danke an Gerhard und Gundi für diesen Tauchgang. Hat sich voll rentiert.

Zwölfter Übungstauchgang – Strandbad Diepoldsau

Gerhard holte mich heute gegen 17:45 Uhr bei mir zu Hause ab und wir fuhren ins Strandbad.

Bei Sonnenschein und ca. 22-23 Grad Lufttemperatur und angenehmer Wassertemperatur (vermutlich auch so viel) gingen Gerhard, TomTom und ich ins Wasser.

Leider gibts heute eigentlich nicht viel zu berichten.
Kurz gesagt der Tauchgang war schön und verlief störungsfrei.
Heute hatte ich keinen Krampf oder anderes, über das ich schreiben könnte.

Die Sehenden hatten noch einige große Fische gesehen.
Ich kann mich grad nicht mehr an die Größe und an die Fischnamen erinnern. 🙂
Also Gundi, da hast du doch tatsächlich einiges verpasst… 🙂

Die maximale Wassertiefe, die wir heute loggen konnten war 5 Meter.
Mehr ging nicht, da der Alte Rhein dort nicht tiefer ist.

Bis nächstes mal repariert mir noch TomTom den Anzug am Knie und dann ggf noch das Jacket.
Aber dort ist das Problem nicht so kritisch.

Also wie gesagt, schöner Tauchgang und schönes Wetter.

Danke an alle.

PS: Die Anderen hatten scheinbar einen schlechteren Tauchgang.
Mehr ist mir aber nicht bekannt.

PPS: Falls jemand noch etwas zu Melden hat, bitte einen Kommentar schreiben.
Vielleicht habe ich ja was vergessen.

Elfter Übungstauchgang – Strandbad Diepoldsau

Ich fuhr mit dem Bus wieder gegen 17:30 Uhr zum Strandbad Diepoldsau.

Bei Regen und ca. 20 Grad Lufttemperatur waren wir heute im Strandbad und warfen uns wieder ins ca. 25-26 Grad warme Wasser.
Gundi ist derzeit in Schweden und will bis zum 02.09. nicht mehr mit uns tauchen. Selber schuld. 🙂

Es waren Christian, TomTom, Yvonne, Michael, Michelle und ich anwesend. Ich hoffe, ich habe niemand vergessen.

Heute war ich mit Michael im Wasser. TomTom konnte nicht Tauchen, da er sich den Finger ramponiert hatte. Somit war er für die Kinderbetreuung zuständig.

Es war wieder mal was anderes, mit jemand anderem zu tauchen, mit dem man noch nie unter Wasser war.
Die Kommunikation klappte eigentlich sehr gut.
Bevor wir ins Wasser gegangen sind, haben wir kurz über die verschiedenen Signale gesprochen, die wir verwenden wollten.

Es gab unter Wasser nur ein Signal, das ich nicht gleich verstanden habe. Aber auch das wurde schnell wieder geklärt.
Ich hatte eine seltsame Bewegung wahrgenommen, bei der ich mir nicht sicher war, ob das ein Signal war, oder nur eine Bewegung. Vorsichtshalber habe ich abgewartet und es gab dann ein etwas deutlicheres Signal. Somit dachte ich, dass das davor wohl nur eine andere Handbewegung sein müsste.

Ich musste nach einer Weile auch ein Signal geben, nähmlich das zum Auftauchen.
Nachdem wir eine Weile getaucht waren, habe ich einen Krampf im Bein bekommen.
Zuerst hoffte ich, dass der sich durch das Strecken und Anwinkeln des Beins wieder lösen könnte.
Nachdem ich das Gefühl hatte, dass sich da nicht viel tut, zeigte ich auf mein Bein und dann das Auftauchsignal.
Wir versuchten dann noch den Krampf unter Wasser etwas zu Lösen.
Über Wasser haben wir dann aber wieder alles richten können.

Eine Weile danach beendeten wir den Tauchgang, da die Anderen auch aus dem Wasser gekommen sind.

Für mich passte das recht gut.

Der Tauchgang war sonst sehr schön und durch die warmen Temperaturen des Wassers auch sehr angenehm.

Auch wenns regnet, ist Tauchen ein toller Sport.
Und hier beim Strandbad haben wir ein Vordach, unter dem wir unser Zeug aufbewahren können.

Nach dem Tauchgang und nachdem wir alles auseinandergebaut und ausgezogen hatten, brachte mich TomTom dann nach Hause.

Ich habe jetzt auch ein Teil meiner eigenen Ausrüstung.
Habe bei TomTom ein Jacket um € 100,- und einen älteren Anzug um € 20,- eingekauft. 🙂
Das Jacket ist noch in einem Top Zustand.
Dem Anzug sieht man etwas das Alter an, aber er ist noch ziemlich dicht.
Vielleicht hält er ja noch mit etwas Pflege 1-2 Jahre durch. Einfach etwas Kleb und Neopren. 🙂

Danke an alle Beteiligten für den schönen Abend und an TomTom für das günstige Equipment.

Zehnter Übungstauchgang – Strandbad Diepoldsau

Gestern bin ich gegen 17:30 Uhr mit dem Bus ins Strandbad gefahren.

Das Wetter war gut und heiß.
Das Wasser bot schon langsam kaum abkühlung, da wir schon seit ein paar Wochen eine richtige Hitzewelle haben. Im Anzug unter Wasser war schon kaum mehr zu unterscheiden, ob oben das Wasser wärmer war oder unten. 🙂

Es fanden sich doch eine beachtliche Menge unserer Taucher ein.
Ich glaube wir waren ziemlich vollzählig gestern.

Gundi war auch wieder gesund und wir konnten bei unserem Training weitermachen.
Ich hatte ein anderes Jacket.
Mit diesem konnte ich jetzt auch ordentlich oben bleiben und die Tarierung klappte auch sehr gut.

Wir tauchten gemütlich durch den alten Rhein und begutachteten einige Pflanzen, Schlamm, Steine, etc.

Am Ende stand natürlich noch Maske ausblasen und Regler weg werfen am Programm.
Ich konnte ohne Probleme unter Wasser die Maske abnehmen, aufsetzen und ausblasen. Auch den Regler aus dem Mund zu nehmen, ihn los zulassen und wieder finden ging sehr gut.

Die Wassertemperatur betrug glaub ich so gegen 24-26 grad und die Lufttemperatur lag bei ca. 30 Grad.
Die Tauchtiefe habe ich vergessen abzufragen, aber ich glaub wir waren schon bei ca. 4-5 Meter.

Nachdem wir den Tauchgang beendet hatten, wurden wir noch von der Zeitung interviewt.

Hier noch der Artikel auf der HTCV Website.

Nach dem Tauchgang und dem Zusammenräumen wurde ich abgeholt und am angrenzenden Campingplatz gabs noch Geschnetzeltes mit Nudeln. Danke Vreni!

Am Freitag gehts für 2 Wochen nach Italien an den Comer See.
Ein bisschen Urlaub machen. 🙂
Freue mich schon auf den nächsten Tauchgang.

Danke an alle Beteiligten!

PS: Sorry. Es ist einfach zu heiß, um was besseres zu schreiben. :-). Bzw. war eh nichts Aufregendes passiert.

PPS: Hier ist nun der Artikel aus der Neuen Tageszeitung vom 07.08.2015 über den HTCV.
Zum Artikel

Neunter Übungstauchgang – Strandbad Diepoldsau

Gestern gegen 17:15 Uhr fuhren Anna, Nella und ich zum Strandbad.
Nach einer kurzen Abkühlung trafen dann auch die Anderen ein.

Anschließend bauten wir unser Zeug zusammen und warfen uns ins Wasser.
Gundi war krank, also war TomTom für mich zuständig.
Gute Besserung nach Hörbranz.

Im Jacket hatte ich heute 2X2 KG Blei und war recht gut tariert.
Nach acht Tauchgängen haben wir jetzt herausgefunden, dass dieses Jacket für mich etwas zu klein ist. 🙂
Das ist auch teilweise mit der Grund, dass ich das letzte Mal etwas abgesoffen bin. Gut ich hatte auch den Kopf etwas zu weit vorne.
Das nächste Mal probieren wir ein anderes Jacket.

Der restliche Tauchgang verlief aber recht ordentlich. Das Wasser war warm, sogar auch am Grund, und die Luft ebenfalls.
Alles klappte mehr oder weniger nach Plan und alle waren zufrieden.
Es gab nur kurz etwas Probleme beim Maske ausblasen. Ich muss meine Luft beim Ausblasen etwas besser einteilen und mein Gesicht etwas weiter nach oben halten.
Aber beim vorletzten und letzten Mal sah das recht brauchbar aus.
Interessant, dass ich da gelegentlich noch etwas Probleme habe.
Das nächste Mal klappt das aber ganz sicher ohne Probleme. 🙂
Ich will da ja mal fertig werden. 🙂

Mein Flossenschlag klappte gestern auch relativ gut.
Hatte gestern nur kurze Aussetzer aber sonst waren wir hier auf einem guten Weg. Sollte auch bis nächstes Mal klappen.

Danke an alle Beteiligten.

Achter Übungstauchgang – Kopfloch

Gestern waren wir bei gutem Wetter wieder mal tauchen.
Nachdem mich Gerhard gegen 14:00 Uhr abgeholt hatte, fuhren wir nach Altach zum Kopfloch.
Dort stellten wir dann ein Pavillon zum Schutz vor der Sonne auf und bauten unser Zeug zusammen.
Etwas später trafen dann die Anderen auch ein.

Während Gundi mit Markus, einem querschnittsgelähmten Taucher ins Wasser ging, zeigte mir Gerhard noch einen Trick, wie man in den Anzug besser reinkommt.
Man zieht das Knieteil des Anzugs nach oben heraus und rollt bzw. schiebt das Hosenrohr zusammen,. Wenn man das richtig gemacht hat, sollte sich dann das Hosenrohr beim Anziehen entrollen. Das Anziehen sollte dann schneller und angenehmer verlaufen.
Daneben probierte ich noch 2 Anzüge. Einer davon passte.

Etwas später gings dann ins Wasser.
Laut Gundi hatte das Wasser ca. 18 Grad an der Oberfläche.
Da ich schon fast einen Monat nicht mehr getaucht bin, hatte ich am Anfang ein paar kleine Probleme.
Beim ersten Mal unter Wasser hatte ich etwas kalt und musste kurz nochmal an die Oberfläche etwas verschnaufen. Beim nächsten Versuch klappte aber alles nach Wunsch. 🙂
Der Flossenschlag klappte diesmal gut und Gundi war zufrieden mit mir.
Ich hatte gelegentlich kleine Probleme mit dem Druckausgleich, die sich aber ziemlich gut beheben ließen.
Somit war ich nebenher mit meinem Ohr, dem Tarieren und dem Flossenschlag beschäftigt. 🙂
Aber es klappte eigentlich sehr gut.
Maximal sind wir ca. 6 Meter tief getaucht.

Während des Tauchgangs konnten wir Wasserpflanzen und Steine mit komischem Zeugs drauf anschauen. 🙂

Gegen Ende des Tauchgangs haben wir noch Maske fluten und ausblasen und Regler aus dem Mund geübt.
Die Maske fluten klappte das erste Mal etwas schwieriger, da mir immer neues Wasser in die Maske eingedrungen ist. Ich hatte die Maske etwas zu weit vom Gesicht abgehoben und somit konnte hier noch Wasser nachfließen. Zusätzlich verbrauchte ich beim Ausblasen zu viel Luft und konnte somit nicht mit einem Atemzug die Maske komplett leeren.

Dafür klappte das mit dem Regler hervorragend.
Auch das mit dem Regler wiederfinden klappte auch.
Dort wird der Regler aus dem Mund genommen und losgelassen. Den Regler treibt es dann zur Seite und man muss ihn dann wieder nach vorne nehmen.
Auch das klappte ohne weitere Probleme.

Was mich gestern etwas gewundert hat war, dass ich mit je 3 KG Blei auf einer Seite nicht ganz nach oben gekommen bin, wenn ich das Jacket ganz aufgeblasen hatte. Ich musste den Regler im Mund behalten, da mir sonst das Wasser in den Mund gelaufen wäre.

Anschließend sind wir dann wieder zum Ausgangspunkt zurückgetaucht und aus dem Wasser gekommen.

Draußen gab es dann Kuchen und etwas zu trinken.

Danke noch an alle Beteiligten.

Meine Erfahrungen als blinder Taucher