102. Tauchgang – Limare Lindau

Gestern holte mich Hannes bei mir Daheim ab.
Im Limare trafen wir dann auf die Anderen.

Dieses Mal habe ich meinen zweiten Trockentauchgang gemacht.
Nachdem der erste Trockentauchgang eher halbtrocken war, versuchten wir es noch ein Mal nachdem der Reißverschluss repariert worden war.
Dieses Mal hatte ich nur 4 KG Blei mit.
Werde vermutlich wohl 6 KG Blei im Trocki brauchen.

Nachdem wir alles aufgebaut hatten, zog ich den Trocki an.
Am Anfang ist das nicht ganz leicht, darum half mir Hannes.
Nach einer Weile war ich dann im Wasser und wir tauchten etwas durchs Becken.
Das ging schon recht gut.
Das Gefühl im Trocki ist am Anfang noch etwas ungewohnt.
Aber das war mit dem Halbtrockenanzug auch so.
Da gewöhnt man sich daaran.

Nachdem das sehr gut geklappt hat, übten wir noch einen Spezialfall mit dem Trocki.
Manchmal kann es passieren, dass man mit den Füßen voraus nach oben schießt.
Da muss man richtig reagieren können.
Man muss das Ventil am Arm geöffnet haben, sich zusammenziehen und den Körper aufrecht halten, damit die Luft, welche in den Beinen ist, wieder in den oberen Teil des Trockis kommt, wo sie dann über das Ventil abgeblasen wird.
Manchmal muss man dazu noch eine Rolle machen, falls man kopfüber hängt.
Das haben wir getestet.
Klappte sehr gut.
Ich war selber erstaunt, dass es schon gleich beim ersten Mal funktioniert hat.
Gut ich hatte im Trocki nicht viel an und man merkte recht schnell die Druckveränderungen am Körper.

Danach tauchten wir noch etwas weiter.
Während des Tauchens Drücke Hannes auf den Inflator am Trocki, damit der sich wieder füllte.
Somit musste ich nochmal zeigen, dass es funktionierte.
Es klappte auch dieses Mal wie gewünscht.

Anschließend gingen wir dann aus dem Wasser.
Dann kam die Überraschung.
Ist der Trocki jetzt wirklich dicht?
Wir öffneten den Anzug und tatsächlich.
Ich war trocken.
Benni hat gute Arbeit geleistet.
Nur etwas am Arm, wo das Ventil war, war ich leicht nass.
Das Problem stellte sich aber recht schnell als harmlos heraus, da ich das Ventil ein paar Mal drückte, als zu wenig Luft nach außen strömte.
Somit drang etwas Wasser ein.
Das Gleiche passiert auch mit dem Jacket.
Wenn das leer ist und man drückt auf das Ablassventil, dann dringt dort auch gerne Wasser ein.

Das nächste Mal tauchen wir dann im Freiwasser.

Dann zogen wir uns um und fuhren gleich heim.

Danke an Hannes für die Hilfe und für die „Reisen“ nach Deutschland. 🙂

Danke an alle für den schönen Abend.

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