Tauchurlaub des HTCV in Soma Bay, Ägypten

Achtung: Es fehlen noch Teile im Bericht wie z.B. die Logbucheinträge von Gundi und die Audioaufnahmen.

Tag 1: Samstag, 02.04.2016

Um etwa 07:45 Uhr holte mich Bernadette bei mir zu Hause ab.
Im Auto waren schon Manuel und Gerhard.
Nachdem wir meinen Koffer eingeladen hatten, fuhren wir ins Clubheim.
Dort sammelten sich langsam alle 16 Mitreisenden.
Gegen 07:30 Uhr fuhren wir dann zum münchner Flughafen, um dann gegen Mittag nach Ägypten zu fliegen.
Wie immer gabs natürlich immer etwas Arbeit am Checkin und an den ganzen Kontrollen.
Nachdem wir einen ruhigen Flug genossen hatten, landeten wir nach ein paar Stunden in Hurgada.
Die Wärme kündigte sich schon nach der Landung an.
Es hatte noch um die 30 Grad als wir dann am Abend ankamen.
Mit einem schon etwas älteren Bus gings dann ins Hotel in Soma Bay. The Breakers.
Dort erhielten wir zu beginn mal einen Welcome Drink.
Die Koffer wurden uns zum Zimmer gebracht.
Wir bezogen gleich die Zimmer, welche sehr schön sind. Auch das Personal ist sehr freundlich. Alle waren sehr hungrig. Somit gingen wir gleich essen. Das essen hier ist sehr gut und schmeckt allen.
Das Breakers hat eine andere Uhrzeit. Die Ägyptische Lokalzeit ist die selbe wie in Österreich.
Mal zumindest im Sommer.
Beim The Breakers kommt dann noch eine Stunde dazu. Somit stehen die Leute früher auf und können den Tag besser nützen.
Anschließend setzten wir uns noch nach Draussen und genossen den schönen abend.

Tag 2: Sonntag, 03.04.2016

Am Morgen gingen Gerhard und ich spazieren. Das wetter war sehr schön und es war schon sehr warm. Wir spazierten richtung Steg, von dem man zum Hausriff tauchen kann.
Der Steg ist sehr lang und somit waren wir eine Weile unterwegs.
Nachdem wir wieder zurück waren, waren wir schon richtig zum Frühstück da.
Das Frühstück war auch sehr gut und wir genossen das leckere Essen.
Interessant ist auch dass man hier immer Rechnungen bekommt, wenn man etwas zu trinken bestellt hat. Das wird dann alles zusammengerechnet und am ende dann abgerechnet.
Für jeden Beleg muss man eine Unterschrift ablegen.
Nachdem wir uns gestärkt hatten, gingen wir mal zur Tauchbasis, die gleich am Hotel angebunden ist.
Wir meldeten uns dort an. Ich und einige andere erhielten ihr SSI Brevet von Michael.
Nun sind wir erfolgreich brevetiert worden.
Derzeit haben wir ein SSI Brevet. Das HSA Brevet sollten wir aber auch irgendwann noch bekommen.
Wir mussten noch einige Formulare ausfüllen. Dazu habe ich leider noch meine Tauchuntersuchungsunterlagen vom letzten Jahr zu Hause liegen gelassen.
Naja. Es klappte auch ohne.
Nachdem wir etwas rumgeführt wurden und auch über das Riff etwas aufgeklärt worden sind, haben wir unseren ersten Tauchgang gestartet.
Es war sehr interessant. Wir mussten unser zeug in eine Kiste packen.
Dann den anzug im Freien auf Holzbalken aufhängen.
Diese Balken waren an Seilen befestigt.
Wir zogen uns also an. Es waren sehr viele Helfer an der Basis, die uns sehr geholfen haben.
Manchmal vielleicht etwas zu viel. 🙂
Aber das ist kein Problem. Von denen hat vermutlich noch fast keiner einen Behinderten, geschweige einen behinderten Taucher gesehen.
Anschließend fuhren wir mit einem Golfcar über den langen Steg zum Riff raus.
Es wurde dann noch das Jacket und die Flasche angezogen. Auch dort wurden wir wieder geholfen.
Bei uns ist man das gar nicht so gewöhnt, dass man fast ins wasser getragen wird. 🙂
Als Atemgas haben wir Nitrox verwendet. Für dieses sind wir natürlich brevetiert worden.
Es gab Nitrox for free. Somit lohnte sich das auch.
Tauchgang 32 starteten ich und Gundi recht erfolgreich.
Wir stiegen über die Leiter ein. Das Wasser war mit ca. 23 Grad recht warm.
Draußen hatte es so um die 30 Grad Lufttemperatur.
Ich war etwas unterbleit. Somit brauchte ich eine Weile, bis ich dann untergegangen bin.
Es war eine vollkommen neue Erfahrung, hier jetzt im Salzwasser zu tauchen.
Der Auftrieb ist hier enorm.
Aber der Tauchgang war sehr schön und auch sehr interessant.
wir tauchten ca. 30 Minuten und waren auf ca. 11 Meter Tiefe.
Das Wasser wird nicht viel kälter in dieser Tiefe.
Nach dem Tauchgang stiegen wir wieder aus und wurden wieder mit dem Golfcar zurück zur Tauchbasis über den langen Steg gefahren.
Nachdem wir aus dem Wasser gekommen sind, wurde uns schon gleich die Flasche vom Rücken genommen.
Das hat mich grad im ersten Moment etwas irritiert.
Also man kommt einfach die Leiter hoch und es wird einem, wenn man grad oben ankommt, die Flasche abgeschraubt und der Regler bleibt am Jacket hängen.
So viel Hilfsbereitschaft war am anfang etwas ansträngend. 🙂
Gerhard, Manuel und Bernadette ging der erste Tauchgang leider nicht gut.
Gerhard fütterte die Fische mit dem Frühstück, Bernadette hatte Probleme mit den Ohren und war sonst noch etwas aufgeregt und Manuel war glaub ich auch noch etwas aufgeregt.
Nachdem wir uns dann mit Wasser gestärkt und etwas gewartet hatten, starteten wir dann am Nachmittag den Tauchgang 33 ebenfalls mit Gundi.
Dieser Tauchgang war für mich etwas seltsam. Ich sprang zum ersten Mal über den Steg ins Wasser.
Leider hatte ich die Maske nicht ganz festgehalten. Somit musste ich etwas Salzwasser, dass doch einen recht ordentlichen Salzgehalt hat, inhalieren.
Da muss man dann schon etwas häftiger atmen. 🙂
Dazu hatte sich noch eine Flosse gelöst und schwamm auf.
Und ich hing im Wasser, da Michael mir noch die Flosse wieder anbringen musste.
Die Helfer haben leider die Schnalle etwas zu häftig bearbeitet.
So notdürftig konnte man die im wasser anziehen.
Danach war der Tauchgang doch OK und wir kamen auf ca. 15,8 Meter.
Gundi drückte mir noch eine Seegurke in die Hand.
Auch ein sehr interessantes Ding.
Ich hatte vollkommen vergessen, die Gurke etwas genauer anzuschauen.
Aber sie fühlt sich seltsam an.
Fast wie ein seltsam geformter Sack.
Anschließend gingen wir duschen und abendessen.
Das Essen war wie immer lecker.
Andere gingen dann am Abend in die stadt und shoppen.
Gerhard, ich und ein paar Andere genossen den Abend an der Beach Party und dann später an der Bar.

Tag 3: Montag, 04.04.2016

Am Morgen gingen Gerhard und ich wieder spazieren.
Es ist recht angenehm, am Morgen hier spazieren zu gehen.
Dieses Mal liefen wir an den Hotelanlagen entlang.
Da gibts dann schon recht große Anlagen nebenan.
jedes Hotel hat hier seine eigene Tauchbasis.
Anschließend gingen wir zum Frühstück.
Danach teilte sich die Gruppe auf. Die einen gingen auf ein Schiff, um andere Riffs anzuschauen.
Wir blieben am Hausriff.
Heute hatten alle einen perfekten Tauchgang.
Gerhard durfte seinen 44. Tauchgang am 04.04. erfolgreich feiern und genoss diesen sichtlich.
Auch Manuel hatte einen schönen Tauchgang und Bernadette konnte auch die Fische etwas mehr genießen.
Am Nachmittag ging ich mit Gundi zu meinem 34. Tauchgang.
Die Basis hatte meine Flossen repariert und somit konnte ich wieder mit meinem Equipment tauchen.
Ich sprang wieder vom Steg ins Wasser. Dieses Mal klappte das ohne Probleme und ich erhielt kein Salzwasser. 🙂
Perfekt.
Man muss einfach die Maske fest aufs Gesicht drücken. Besonders bei Salzwasser.
Bei Süßwasser geht das besser.
Sonst war dieser Tauchgang recht unspektakulär.
Er war sehr schön und wir konnten diesmal 45 Minuten unten bleiben.
Geplant war noch, einen Nachttauchgang durchzuführen, aber wir haben den abgesagt, da Michael und Gundi doch einige Tauchgänge hinter sich hatten.
Ggf werden wir den morgen erledigen.
Am Abend genossen wir wieder das gute Essen und saßen am Tisch und später an der Bar.
Die Abende sind immer schön angenehm.
Aber der Wind ging heute Abend etwas stärker.
Ggf. sollte man am Abend etwas längeres anziehen.
Mal zumindest eine Windjacke.
Das werde ich morgen tun.
Wir hatten eh schon vom Chef (Gundi) eine Ermahnung darum erhalten.
Am späten Abend erhielt ich dann im Zimmer einen Netzwerkanschluss zum Internet.
Das WLAN geht hier nicht weit. Aber jedes Zimmer hat noch eine Netzwerkdose.
Zuerst musste ich mal Mails abrufen und sortieren.
Anschließend habe ich nun diesen Bericht geschrieben.
Jetzt gehe ich ins Bett.
Bin müde.

Tag 4: Dienstag, 05.04.2016

Heute morgen sind wir etwas später aufgestanden als gestern.
Wir wollten eigentlich noch spazieren gehen, aber da waren uns schon einige Andere zuvor gekommen und haben das Frühstück gestartet.
Somit haben Gerhard und ich uns angeschlossen und das Buffet gestürmt.
Unglaublich, wie gut hier das Essen ist.
Anschließend sind wir wieder kurz ins Zimmer und uns umziehen gegangen.
Einige von unserer Gruppe sind auf ein Schiff gegangen und haben dort noch ein paar andere Riffe betaucht.
Wir, also Gundi, Gerhard, Manuel Michael, Bernadette und ich sind hier am Hausriff getaucht.
Bernadette konnte leider nicht tauchen, da sie immer noch etwas krank ist.
Manuel tauchte mit Gundi und ich war mit Michael unterwegs.
Gerhard tauchte ebenfalls mit Gundi.
Der 35. Tauchgang war sehr schön.
Das Reinspringen vom Steg klappte auch heute sehr gut.
Die Maske blieb ebenfalls halbwegs leer und das bisschen Salzwasser unten in der Nasentasche störte mich nicht sehr.
Wir kamen bis auf ungefähr 12 Meter runter und der Tauchgang dauerte etwa 45 Minuten. Ich hatte noch, als ich wieder aus dem Wasser kam 120 Bar in der Flasche.
Wieder hörte ich unter Wasser, wie jedes Mal, Lagerfeuer. Ich nenne es so, weil es so ähnlich klingt.
Die Fische bearbeiten das Riff und fressen dort. Auch das Riff arbeitet selber und erzeugt dadurch Klick- und Schabgeräusche.
Ich werde morgen noch Aufnahmen davon machen.
Auch ein Boot, welches über uns hinweggefahren ist, konnten wir hören.
Es war eine art rauschen, als würde man Wasser in ein Waschbecken laufen lassen und man würde nur den Wasserhahn laufen hören.
Ich hielt mich den ganzen Tauchgang an Michaels linker Schulter fest.
Er hielt meine Hand mit seiner linken Hand fest.
Am Ende habe ich ihn gefragt, ob er keinen Krampf bekommen hatte, mir da 45 Minuten die Hand an der Schulter zu halten. 🙂
Ich glaube er tut das nicht nochmal so lange. 🙂
Aber der Tauchgang war sehr gemütlich.
Es ist immer wieder interessant, mit jemand anderem zu tauchen.
Somit gewöhnt man sich nicht immer nur an einen Buddy.
Jeder hat auch immer seinen verschiedenen Tauchstil.
Auch das ist für mich sehr interessant.
Darum ist es auch angenehm, wenn ich meine rechte Hand auf dem Buddy seiner linken Schulter habe und somit etwas über ihm tauche.
Das hilft sehr, die Höhe zu halten und die Richtung und Geschwindigkeit des Tauchers zu bestimmen.
Auch fühle ich, ob jetzt auf- oder abgetaucht wird. Somit kann ich sehr gut folgen.
Das machen wir Blinden auch auf der Straße relativ ähnlich.
Nach den 45 Minuten kamen wir aus dem Wasser.
Ich hatte schon den ganzen Tag etwas kopfweh. Während dem Tauchgang war es verschwunden, kam aber anschließend wieder.
Jetzt am abend ist es verschwunden, da ich etwas mehr getrunken habe.
Nach dem Tauchgang war relaxen angesagt.
Auch Gerhard hatte einen schönen Tauchgang mit einer kurzen Aufregung.
Ihm ist die Bleitasche aus dem Jacket gefallen. Dadurch hatte es ihn gedreht und er war etwas beschäftigt, in die richtige Lage zu kommen.
Gundi hatte ihn wieder gedreht und die Bleitasche wieder eingesetzt.
Auch Manuel hatte einen guten Tauchgang. Er ließ sich gemütlich von Gundi durchs Wasser ziehen.
Gundi durfte dafür einen Teil ihres Frühstücks an die Fische abtreten.
Am späteren Nachmittag hatte Gundi noch mit Michael einen schönen Tauchgang und hat wieder jede Menge Fische gesehen.
Für den Abend war ursprünglich ein Nachttauchgang geplant.
Da aber viele müde waren, wurde dieser abgesagt.
Am abend war noch Arabian Night im Hotel.
Es gab gutes arabisches Essen und es gab Bauchtänzerinnen und Männer, die tanzten.
Anschließend schauten wir noch im Sitzungszimmer vom Hotel noch Filme an, die TomTom schon in den letzten Tagen gefilmt und geschnitten hatte.
Es sind wieder tolle Bilder und Filme zusammengekommen.
Danach hatte ich noch Arbeit am Computer und checkte meine E-Mails.
Jetzt bin ich mit meinem heutigen Bericht fertig und werde mal mein bett besichtigen.
Bis morgen.
Morgen werden wir auch weiter hier am Hausriff tauchen.
Die anderen werden mit dem Boot zu einem Schiffswrack fahren und dort das Wrack betauchen.
Das wäre auch interessant gewesen. Aber das lassen wir mal und tun das das nächste Jahr.

Tag 5: Mittwoch, 06.04.2016

Heute morgen sind wir alle etwas später aufgestanden und somit sind wir gleich zum Essen gegangen.
Heute morgen hatte ich genug Wasser getrunken. Somit entfiel etwas das Kopfweh.
Am Vortag hatte ich leider nicht so viel Wasser getrunken.
Dieses Mal habe ich gleich im Zimmer damit angefangen.
Das Frühstück war wieder gewohnt gut.
Anschließend gingen die anderen ein Wrack betauchen.
Wir blieben wie an den vorigen Tagen am Hausriff und begutachteten dort Verschiedenes.
Am Morgen gingen zuerst Manuel und dann Gerhard tauchen.
Ich kam dann am Nachmittag dran.
Während Manuels Tauchgang konnten sie viele verschiedene Fische besichtigen.
Gerhard wünschte sich Wimpelfische und er hat einen ganzen Schwarm anschauen können.
Eigentlich wäre er schon mit einem zufrieden gewesen.
Vor Gerhards Tauchgang hat sich Gundi noch verletzt.
Sie konnte aber zum Glück noch tauchen.
Laut Gerhard hatte der Sturtz ziemlich häftig ausgesehen.
Auch nach der Reaktion der Helfer bei der Basis zu urteilen.
Sie wollte noch schnell die Kamera und den Tauchcomputer holen und fällt über die Mauer.
Daneben wäre eine Treppe mit 2-3 Tritten gewesen. Sie scheint aber über den großen Tritt neben der Treppe gefallen zu sein.
Leider führt schnell Dinge holen meistens zu Unfällen. Besonders wenn man nicht die Treppe nimmt, sondern die große Stufe daneben.
Die Mauer hat wohl dort Stahlkanten und Gundi rutscht mit den nassen Füßlingen aus und knallt voll mit der Seite und dem Knie drauf.
Den Kopf konnte sie noch Gott sei Dank mit dem Arm schützen.
Gerhard hat schon gedacht, dass jetzt fertig mit tauchen ist.
Aber Gott sei Dank ist alles noch mal glimpflig ausgegangen.
Am Nachmittag kam ich dann dran.
Beim 36. Tauchgang hatten wir am Ende noch 50 Bar in der Flasche und wir konnten 50 Minuten tauchen. Die maximale Tiefe betrug 13,5 Meter. Das Wasser war wieder 23 Grad warm.
Wir sprangen wieder vom Steg ins Wasser. Dann schwammen wir ca. 25 Minuten bis zu einem Riff und schauten uns dort um. Wir konnten dort mit der Strömung tauchen.
Anschließend mussten wir wieder zurück.
Ich glaube so viel Flossenschlag wie heute habe ich wohl noch nie gemacht. 🙂
Wir brauchten vermutlich so um die 15-20 Minuten bis wir wieder am Steg angekommen sind.
Ich musste doch kräftig atmen. 🙂
Aber auch Gundi war am Ende vom Tauchgang dann mit 50 Bar in der Flasche ausgestiegen.
Aber der Tauchgang war sehr schön und ich konnte wirklich mal schauen, wie schnell ich hier arbeiten konnte.
Wir mussten auch gegen die Strömung tauchen. Somit kamen wir dann eben etwas außer Atem beim Steg an.
Aber sonst verlief alles wie gewünscht.
Ich kam ihr auch sehr gut nach und konnte das Tempo und die Höhe halten.
Während des Tauchgangs musste sich mein Oktopus aus der Verankerung gelöst haben.
Der hing dann runter. Ich habe den normalerweise etwas anders befestigt, als die Helfer hier die anbringen. Somit hält er dann immer etwas besser.
Ich wollte noch während des Tauchens den Oktopus etwas besser anbringen.
Aber mach das mal mit einer hand frei und einer guten Geschwindigkeit. 🙂
Während des Tauchgangs zeigte Gundi mir noch ein Gehäuse eines Seeigels.
Das sieht sehr interessant aus.
Es sieht aus wie eine Schüssel, die unten und oben ein Loch hat.
Und wir haben wieder Pencil Star Stacheln gefunden. Das sind Stacheln von einer Art Seestern glaub ich. Die Stacheln sehen wie Bleistifte aus.
Diese hatten wir auch schon am Montag oder schon am Sonntag gesehen.
Die scheinen da wohl zu Hauf da unten zu liegen.
Gundi hatte gestern auch noch eine winzige Muschel gezeigt.
Die sah aus als wäre das nur ein Kieselstein. Auch sehr schön.
Heute waren auch die Leute an der Tauchbasis noch hilfreicher.
Ich glaube die hatten ein Briefing, wie man mit Behinderten etwas besser umgeht.
Gundi hatte mit ihnen etwas geredet, nachdem es gestern bei Gerhards Tauchgang etwas Probleme gegeben hatte.
Als Gerhard nämlich aus dem Wasser gekommen ist, standen keine Helfer an der Leiter und es war sonst auch keiner zu sehen.
Heute war dafür immer jemand da und wir durften wieder mehr selber machen.
Naja, wie sollen die auch wissen, was sie helfen sollten und was nicht.
Die haben das auch das erste Mal gemacht bzw. haben vermutlich zum ersten Mal behinderte Taucher gesehen.
Bernadette geht es auch glaub ich wieder besser.
Heute am Mittag hatte sie einen Termin beim Doktor.
Der hat ihr die Ohren gereinigt und jetzt sieht das alles besser aus.
Derzeit scheint sie zwar immer noch etwas Probleme mit dem Ohr zu haben, aber mit Medikamenten denke ich wird das wieder gehen.
Nachdem wir getaucht sind, waren Gundi und ich müde und Manuel konnte keinen zweiten Tauchgang machen.
Somit ging Gundi dann sich massieren lassen.
Am Nachmittag gab es noch eine Feuerwehrübung im hotel.
Das hatten wir gar nicht mitgekriegt. Gut, wir waren auch unter Wasser.
Gerhard hatte in der Nacht nicht gut geschlafen und den ganzen Nachmittag geschlafen.
Er kriegte den Alarm gar nicht mit. 🙂
Er brauchte wohl sehr viel Schlaf.
Nachdem wir uns ausgezogen und geduscht hatten, ging ich ins Zimmer, um mich ordentlich zu duschen.
Anschließend klopfte ich bei Gerhard und brachte ihm noch seine uhr, die er unten bei der Basis liegen gelassen hatte.
Nachdem das erledigt war gingen wir an die Bar und tranken dort noch was.
Diese Woche scheint es öfter zu passieren, das wir immer wieder angesprochen werden.
Viele Leute hier sind sehr fasziniert, dass wir hier tauchen.
Gut, alle unsere Behinderungen sind natürlich sehr interessant für die Leute hier.
Anschließend gingen wir zum Abendessen.
Es gab wieder wie immer sehr leckeres Essen.
Danach besorgten wir uns noch T-Shirts. Gundi hatte T-Shirts bestellt mit dem HTCV-Logo und dem Namen drauf.
Das sind sehr schöne Shirts.
Alles gestickt um 12 Euro. Das ist eigentlich nicht viel Geld.
Ich glaube ich muss noch ein Zweites bestellen.
Anschließend tranken wir noch was an den Tischen.
Gundi hatte ihr Knie und ihre Seite mit Eiswürfeln bepackt.
Gegen den späteren Abend scheint das nun Wirkung zu zeigen und die Schwellungen gehen scheinbar etwas zurück.
Auch die Anderen hatten einen recht schönen Tauchgang am Wrack der Salem Express.
Sowas möchte ich vielleicht nächstes Jahr mal machen.
Leider konnte ich heute nichts unter Wasser aufnehmen, da ich mein Aufnahmegerät liegen gelassen habe.
Na gut morgen ist noch der letzte Tauchtag.
Dann werde ich aber sicher was aufnehmen.
Am Freitag gehen wir noch zu Delphinen und schnorcheln dort noch etwas in der Gegend.
Dort werde ich auch mein Aufnahmegerät mitnehmen.
Ich freue mich schon auf den letzten Tauchgang hier.
Diese Woche ist sehr schnell vergangen.
Unglaublich, wie schnell sowas geht.

Tag 6: Donnerstag, 07.04.2016

Heute morgen sind wir gemütlich frühstücken gewesen.
Wie immer natürlich gut.
Anschließend gingen Gundi und ich tauchen.
Der 37. Tauchgang war sehr schön.
Die Wassertemperatur betrug wieder um die 23 Grad und wir waren so um die 43 Minuten im Wasser.
Die maximale Tiefe muss ich nochmal erfragen. aber ich denke so um die 11,8 Meter, falls mein Gedächtnis mich nicht im Stich lässt.
Gundi zeigte mir wieder Dinge vom Meeresboden.
Wir besichtigten die Korallen.
Ich begutachtete eine Hirnkoralle.
Die sehen aus wie eine Art Gugelhupf oder ein Gehirn.
Pilzkorallen waren auch vorhanden.
Die sehen aus wie ein Pilz. 🙂
Ich glaube das sind die, die ich gesehen habe. Sie sehen auch wie eine Art Kopf aus.
Dann habe ich noch etwas anderes gesehen. Eine Koralle, die eher eine felsigere Oberfläche hatte.
Irgendwie hatte sie auch Schleim drauf.
Das war auch sehr interessant.
Gundi hatte natürlich viele Fische noch fotografiert.
Sie hatte mich auch bei einem Seil geparkt, um noch einnen Fisch zu fotografieren.
Das klappte sehr gut.
Auch die Tarierung klappte sehr gut und wir waren sehr zu frieden.
Manuel tauchte mit Michael gleichzeitig.
Auch sie hatten einen schönen Tauchgang
Der nächste Tauchgang machte Gundi mit Gerhard.
Auch seiner war sehr schön.
Dafür konnte er in der Nacht nicht gut schlafen und musste das dann am Nachmittag nachholen.
Nach den Tauchgängen gingen wir etwas essen und Gundi legte sich etwas hin.
Ihrem Bein gehts wieder besser, so scheint es.
Wir bestellten eine Pizza und etwas zu trinken.
Ein paar Stunden später so gegen 16:00 Uhr Breakers Time, 15:00 Uhr Lokalzeit, begannen wir unseren Tauchgang.
Bei mir war das die Nummer 38.
Auch dieser Tauchgang war sehr schön.
Auch hier begutachteten wir Dinge.
Unsere maximale tauchtiefe war bei ca. 28 Metern.
Aktuell mein tiefster Tauchgang.
Er war sehr schön. Wir waren ungefähr 35 Minuten unten und brauchten knapp 90 Bar.
Somit stiegen wir mit ungefähr 120 Bar aus.
Ich werde aber weiter unten noch aus Gundis Logbuch berichten, was wir so alles gesehen haben und ihren Kommentar hier noch ergänzen.
Mir ist auch während des tiefen Tauchgangs aufgefallen, dass der Klang der Luftblasen sich im Wasser verändern.
So bis 10 Meter klingen sie recht normal.
Ab 10 Meter bis 20 Meter klingt es irgendwie hohl und ab ca. 20 Meter abwärts bis so um die 28 Meter klingt es als würde Glas zerbrechen.
Oder mal zumindest etwas klirren.
Später duschten wir uns und zogen uns um.
Danach genossen wir noch ein gutes Abendessen.
Anschließend hörten wir uns noch einen interessanten Vortrag über delphine an.
Danach machten wir noch ein Gruppenfoto mit unseren neuen HTCV T-Shirts.
Wir versuchen es morgen nochmal, da es schon dunkel war.
Für den morgigen Schnorcheltrip mussten wir noch die Kiste packen.
Meine Maske muss derzeit irgendwie verloren gegangen sein.
Naja. Wird wohl irgendwann noch auftauchen.
Das kommt davon, dass hier alles den Leuten abgenommen wird und wir nichts selber verräumen können.
Mal sehen.
Sollte aber bis spätestens Samstag wieder auftauchen.
Sonst ist es aber eine tolle Tauchbasis und die leute helfen mit viel Engagement.
Fast etwas zu viel.
Anschließend habe ich noch Mails abgerufen und diesen Bericht geschrieben.
Jetzt werde ich aber aufhören, da wir früh ins Bett gehen müssen.
wir müssen morgen um 05:20 Uhr Breakers Time aufstehen.

Tag 7: Freitag, 08.04.2016

Heute Morgen sind wir sehr früh aufgestanden.
Im Hotel zurück geblieben sind Gerhard und Günter und Flo und Nadine. Flo und Nadine sind im Hotel geblieben, weil Flo noch krank geworden ist.
Er befindet sich aber scheinbar schon wieder auf dem Weg der Besserung.
Mit dem Bus fuhren wir nach Hurgada zum Hafen. Dort stiegen wir in ein Boot um. Auf dem Boot war es sehr angenehm.
Dort war eine super Mannschaft. Zuerst gab es ein Frühstück. Sehr gut. Ein halbes Buffet stand im Salon und wir genossen alles.
Unglaublich, was man so in einer kleinen Küche zusammenbringt.
Anschließend lagen wir etwas an Deck und genossen den Sonnenschein und den leichten Fahrtwind.
Es herrschte Windstille, die über den ganzen Tag anhielt. Auch der Wellengang war nicht sehr stark.
Während des Vormittags konnten wir mit Delphinen schwimmen.
Delphine darf man nicht anfassen und somit ließ ich das lieber bleiben.
Das lernten wir gestern beim Vortrag.
Geräusche konnten wir auch unter Wasser nicht ausmachen.
Wir wurden informiert, dass bald die Delphine kommen sollten.
So zwengten wir uns in unsere Anzüge und banden uns unsere Flossen an die Füße.
Ich lieh die zweite Tauchermaske von Gundi aus, da meine bis zum Morgen noch nicht auffindbar war.
Den Rest hatten wir gefunden und der war an Bord.
Wir sahen am Vormittag etwa 20 Delphine, die sehr nah an uns heranschwammen.
Es war sehr interessant, von allen Seiten das Blasen zu hören.
Unter Wasser hörte man keine Geräusche.
Gundi und ich waren dort unterwegs. Es dauerte knapp 30 Minuten. Danach zogen die Delphine weiter.
Als wir wieder aus dem Wasser kamen sah ich, dass das Aufnahmegerät, wie gestern auch schon abgesoffen war. Ich habe noch nicht die Daten ausgewertet.
Ich werde das zu Hause machen und das Ding mal eine Weile trockenen lassen.
Der Sack muss scheinbar ein Loch haben.
Anschließend lagen wir wieder oben bzw. saßen irgendwo rum.
Danach besichtigten Michael und ich noch ein Riff.
Wir benötigten dafür knapp 30 Minuten.
Anschließend gabs dann Mittagessen. Das war auch sehr lecker.
Auch dieses Buffet war reichlich.
Anschließend lagen wir wieder etwas oben. Als wir dann später wieder Delphine sahaen, wieder so um die 20, sprangen ein paar von Bord. Sie wollten noch etwas mit den Delphinen schwimmen. Jedoch die Tiere hatten sich dann abgewendet und schwammen weiter.
Später gabs dann noch Früchte und Gebäck. Bevor wir dann am späten Nachmittag das Schiff verlassen haben, gabs erneut warmes Gebäck.
Ich frage mich, wo die das alles produzieren.
Anschließend ging es wieder mit dem Bus zurück zum Hotel.
Bei der Basis angekommen, wurde uns mitgeteilt, dass meine Maske gefunden wurde. Perfekt.
Alles wurde wieder aufgehängt und verräumt zum trocknen.
Anschließend gingen wir duschen und uns umziehen.
Dann gabs wieder Abendessen.
Diesmal aber etwas weniger als sonst. 🙂
Wenn man sich schon über den Tag so füllt, muss man am Abend nicht mehr so viel essen.
Danach gings noch ein bisschen an die Bar und wir tranken noch etwas.
Jetzt gehen wir ins Bett.
Morgen müssen wir dann nur noch alles zusammenräumen.
Ich frag mich bloß, wie bringe ich alles noch in den koffer.
Gut, aber das hatte ich mich schon beim einräumen zu Hause gefragt.
Es ist dort auch alles reingegangen.
Ah ja HTCV T-Shirts haben wir nochmal erhalten.
Ich hab mir noch ein Zweites gekauft.
Auch habe ich noch für Anna und Nella eins zugestellt bekommen.
Morgen erst mal gemütlich Frühstücken und alles mal zusammenräumen und den Koffer füllen.
Wird wohl schon noch alles reingehen.
Hoffe ich mal. 🙂
Bin gespannt.
Die Abreise wird vermutlich so gegen 14:00 Uhr Breakers Time sein.
Gute Nacht.

Tag 8: Samstag, 09.04.2016

Nachdem wir heute morgen gemütlich aufgestanden sind und gut gefrühstückt hatten, packten wir unser Tauchzeug zusammen.
Alles war da und wir hatten nichts vergessen.
Anschließend checkten wir bei der Tauchbasis aus. Wir erhielten noch eine Clubkarte und 20% Ermäßigung.
Danach räumten wir noch die Koffer ein. Gott sei Dank passte noch alles rein.
Sogar der Koffer ging zu.
Ich hatte noch einen Nylonsack mit Kleidung mit, welche ich dann am Flughafen anziehen wollte.
Es war nämlich noch sehr heiß und da will man noch nicht alles anziehen.
Anschließend gingen wir an die Bar und tranken noch einen Eistee.
Später gabs noch ein Fotoshooting mit den neuen T-Shirts neben dem Orca Diving Club Logo bei der Tauchbasis.
So gegen 14:30 Uhr (ich glaube Lokalzeit) wurden wir von einem etwas moderneren Bus abgeholt und zum Flughafen gefahren.
Mir kam die Fahrt dort hin länger vor, als die Hinfahrt vom letzten Samstag.
Als wir dann am Flughafen angekommen sind, wurden ich und Gerhard an der Schlange beim Eingang vorbeigeschleust.
Tja, manchmal hat behindert sein auch Vorteile. Besonders wenn es dem Security Personal auffällt. 🙂
Nicht, dass ich das jetzt ausgenützt hätte.
Ich wäre auch in der Schlange gestanden.
Aber warum nicht, wenn es einem angeboten wird.
Danach gingen wir weiter. Passkontrolle, verschiedene Zettel ausfüllen etc.
Und dann weiter zum nächsten Check.
Auch dort wurden wir an der Schlange vorbeigeführt.
Somit waren wir doch um einiges schneller, als die anderen.
Der Security-Angestellte interessierte sich sehr für meinen Blindenstock.
Gerhard hatte gesehen, dass er immer wieder in meinen Stock schaute.
Im Rohr steckt nur ein Seil, der die Röhren zusammenhält.
Anschließend wollten wir noch etwas trinken.
Bei der ersten Möglichkeit war es uns zu teuer.
Fast 9 Euro für 2 Getränke.
Wir liefen etwas weiter und dort erhielten wir alles um die Hälfte.
Später fand das Boarding statt.
Auch das klappte relativ unspektakulär.
Der Flug war ebenfalls nichts interessantes. 🙂
Naja hoffentlich auch.
Als wir dann in München angekommen sind, mussten alle eine Jacke anziehen.
Es war doch bedeutend frischer.
Von 30 auf 7 Grad ist hald schon ein großer Unterschied.
Mein Koffer hat jetzt ein kleines Problem.
Der Griff hängt im Moment etwas und er lässt sich nicht ausziehen.
Aber gut. An den Flughäfen passt hier hald niemand auf die Ware auf.
Anschließend fuhren wir dann von München nach Hause.
Ich kam dann so gegen 02:00 Uhr ins Bett.
Am nächsten Morgen musste ich dann aufstehen und zur Kommunion meiner Nichte.

Der Schluss

Zusammenfassend kann man sagen, dass wir einen sehr schönen Urlaub in Soma Bay genossen haben.
Alle hatten großen Spaß und das Hotel, das Essen und die Tauchbasis war gut.
Alle waren freundlich und sehr hilfsbereit.
Wir kommen gerne wieder.
Das Wetter war auch sehr schön und warm.
Das Wasser war sehr angenehm bei 23 Grad.
Die Foto- und Videoausbeute war sehr gut. 🙂
Danke auch an alle Beteiligten von unserem Club und die helfenden Hände und die Organisation.

2 Kommentare zu „Tauchurlaub des HTCV in Soma Bay, Ägypten“

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