26. Tauchgang – Limare Lindau

Gestern holte mich Gerhard gegen 18:45 Uhr bei mir zu Hause ab. Nachdem wir Jakob abgeholt hatten, fuhren wir ins Clubheim.
Von dort haben wir noch Blei und Luft mitgenommen.
Da Gundi und Hubert in Schweden sind, hat Gerhard noch Brezel auf dem Weg besorgt und Getränke.
Ich habe auch meine 10 KG Blei und einen Bleigurt erhalten. Den Gurt habe ich hauptsächlich zum Transport angeschafft. Das Blei lässt sich einfach besser mit einem Gurt tragen. Das Blei ist bereits schon mit einem Lack beschichtet, was auch kein Fehler ist.
Vom Clubheim nahmen wir noch Freiwasserflossen und Füßlinge mit.

Anschließend wurde alles in die Autos eingeladen und wir fuhren ins Limare. Dort trafen wir noch auf die Anderen. Dieses Mal waren wieder mehr da. Ich glaube wir kamen so auf um die 12 Leute.
Nachdem wir alles aufgebaut und uns angezogen hatten, gingen TomTom und ich ins Wasser.

Zuerst sind wir ein paar Runden getaucht, um die Flossen auszuprobieren. Es scheint sich tatsächlich ein Stück zu bessern. Mein linker Fuß scheint sich jetzt besser im Wasser zu bewegen und die Flossen bekommen jetzt auch mehr Vortrieb. Ich finde das mal schon eine Positive Nachricht und es scheint wirklich zu funktionieren. TomTom musste bei diesem Tauchgang immer etwas früher vor einer Wand warnen. :-). Möglicherweise werde ich dem Club die Flossen abkaufen bzw. ähnliche besorgen. Bis jetzt arbeiten sie gut. Ggf. vielleicht noch andere probieren. Vielleicht können wir so noch was rausholen.

Nachdem wir das erledigt hatten, schauten wir uns noch die Taucherboje an. Das ist ein kleines Luftkissen mit einem langen Seil. Auf der Boje steht „Diver Below“ drauf und zeigt den Schwimmern, Bootsfahrern und Schiffen an, dass hier ein Taucher unterwegs ist. Das Setzen dieser Boje ist gar nicht mal so einfach, wie es klingt. :-). Die Boje wird an einem Karabiner am Jacket mitgeführt, wenn sie noch klein zusammengelegt ist.
Nachdem wir im Becken nach unten getaucht waren, habe ich dann die Boje gesetzt. Zuerst muss man den Karabiner vom Jacket abhängen, den Karabiner von der Boje lösen, damit das Seil frei ist und sich abrollen kann, alles halten, damit nichts aufgeht, den Karabiner wieder ans Jacket hängen, damit der nicht verlohren geht, die Boje unten beim Befüllungsloch öffnen, etwas Luft hineinblasen, damit die Boje sich aufrichtet, immer noch alles halten, dann mit dem Oktopus die Boje füllen, die Boje dann loslassen, wenn sie einem fast nach oben zieht, den Oktopus loslassen, das Seil immer noch halten und abrollen lassen, schauen, dass nichts irgendwo einhängt und dann wenn sie oben ist hat man Ruhe. 🙂
Danach muss man nur noch schauen, dass das Seil nirgendwo einhängt. Die Rolle mit dem Seil muss man einfach in der Hand halten. Keine gute Idee ist es, wenn man die Rolle beim Karabiner und beim Jacket einhängt. Man könnte sonst von einem Boot mitgezogen werden.
Das klappte eigentlich recht gut. Ich kam wieder mal drauf, dass drei Hände gelegentlich von Vorteil wären. 🙂

Das hatten wir 3-4 Mal wiederholt. Ein Mal hätte ich fast Wasser geschluckt. Nachdem ich die Boje etwas mit dem Mund aufgeblasen hatte, hatte ich keine Luft mehr in der Lunge und ich hatte das Gefühl, ich muss jetzt gleich Luft holen. Ich habe meinen Regler nicht gleich gefunden. TomTom hatte mir, nachdem wir wieder aufgetaucht sind berichtet, dass er schon mit dem Regler von meinem Gesicht war. Ich hatte dann aber den Regler gefunden und konnte dann ohne Probleme atmen.
Und dann kamen wir noch drauf, dass die Boje ein Loch hatte.

Anschließend beschäftigten wir uns noch mit weniger gefährlichen Dingen wie z.B. Jacket ausziehen und wieder anziehen, Maske ausblasen, etc.

Danach kamen wir wieder aus dem Wasser, bauten alles ab, duschten uns und zogen uns um.

Später im Clubheim gabs dann Brezel und etwas zu trinken.

Es war ein schöner Tauchgang und ich konnte wieder etwas Neues lernen.

Danke an alle für den schönen Abend.

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