21. Tauchgang – Limare Lindau

Gestern holte mich Gerhard gegen 18:40 Uhr von daheim ab und wir fuhren ins Clubheim.
Dort trafen wir auf TomTom. Vom Clubheim mussten wir noch Luft, Blei und anderes Zeug mitnehmen.
TomTom gab mir noch einen Shorty (Größe 54) mit. Dann muss ich nicht im Langen Anzug tauchen. 🙂

Im Bad angekommen trafen wir auf den Rest der Gruppe.
Wir bauten unser Zeug zusammen und gingen ins Wasser. Der 54er Shorty war mir etwas zu groß. Werde bei TomTom einen kleineren (52) bestellen.

Meine Bestellliste für TomTom sieht derzeit so aus:

  • Shorty Größe 52 um ca. € 30
  • Atemregler, welchen man auch auf Kaltwasser umrüsten kann ca. € 350
  • ggf. ein anderes Jacket mit bleiintegrierten Taschen ca. € 150

So, wieder zurück zum Tauchen.
Nachdem wir dann im Wasser waren, bemerkte ich, dass meine Flasche nur noch am Fanggurt hing. TomTom musste mir dann die Flasche neu befestigen.
Ich musste vor ein paar Wochen den Flaschengurt etwas weiter öffnen, da ich eine Dickere Flasche bekommen habe.
Dieses Mal hatte ich wieder eine leicht dickere Flasche. Ich habe mir schon beim Befestigen der Flasche gedacht, irgendwie geht der Gurt an manchen Stellen zu leicht. Ich hätte dort schon etwas nachziehen sollen. Naja das nächste Mal etwas besser darauf achten.
Nachdem das dann geregelt war, konnten wir abtauchen.

Am Freitag bekam ich mein AOWD (Advanced Open Water Diver) Brevet.
Das richtige Brevet in Papierform muss noch aus den USA eintreffen. Das dauert aber wohl noch eine Weile.
Dies soll aber nicht heißen, dass wir hier schon fertig sind. Trainieren muss man immer. Somit übten wir die gleichen Übungen wie vorhin.

Zuerst tauchten TomTom, Gerhard und ich ein paar Runden durchs Becken. Gerhard musste seinen Tauchgang schon nach ein paar Minuten abbrechen, da er Probleme bekommen hatte.
Nachdem Gerhard aus dem Wasser ging, tauchten TomTom und ich weiter.
Wir übten die Maske ausblasen, komplett abnehmen und ausblasen, Jacket ausziehen und wieder anziehen, den Atemregler raus und wieder rein und den Oktopus suchen und den in den Mund stecken.
Natürlich schaute ich, dass ich immer gut tariert war. Bin mir zwar nicht sicher, ob das gut geklappt hat, aber naja. 🙂
Im Moment muss ich noch schauen, wie ich mich am besten Tarieren kann. Damit man stabil im Wasser bleibt.
Soll ich die Hände ausstrecken, die Hände vor der Brust verschränken, den Inflator festhalten oder die Hände einfach nach unten hängen lassen.
Wenn ich die Hände hängen lasse, habe ich das Gefühl, etwas nach vorne zu Kippen und schneller nach unten zu kommen. Wenn ich die Hände nach vorne strecke scheint das etwas besser zu werden. Aber ich glaub bei längeren Tauchgängen wird das wohl etwas unangenehm. 🙂

Nachdem wir das dann erledigt haben, testeten wir noch die Kommunikation unter Wasser.
Man kann tatsächlich mit einem Regler im Mund etwas sprechen und man versteht es ein bisschen. Jetzt müssen wir das nur noch verbessern. D.h. wir müssen ein paar Vokabeln finden, die man gut unter Wasser versteht und die auch etwas bringen.

Hier mal schon eine unvollständige Liste:

  • Auftauchen
  • Abtauchen
  • Achtung
  • OK
  • Jacket ausziehen
  • Maske abnehmen (wobei hier schon wieder unverständlich)
  • Maske ausblasen (wobei da schon wieder schwieriger)

Befehle, die wir noch nicht ausprobiert haben sind:

  • Hilfe
  • Links
  • Rechts

Wichtig ist einfach, dass wir einfache Vokabeln finden, die hauptsächlich aus einem Wort bestehen. Selbstlaute wie A E I O U versteht man unter Wasser relativ gut.
Man muss unter Wasser alles extrem betonen. Und auch langsamer sprechen.
Ich bin gespannt, wie weit wir mit dieser Methode kommen. Ggf. vielleicht weiter als mit den Handzeichen. Aber auf jeden Fall ist sie sicher eine Vervollständigung Derselben.
Sie ist auch günstiger als eine Vollgesichtsmaske mit Sprechteil. Kostenpunkt ist dort €1500 pro Stück. Das ist mir derzeit einfach zu teuer.

Anschließend kamen wir wieder aus dem Wasser und bauten alles ab.
Im Clubheim gabs Brezel.
Danke an Hubert.
Nachdem wir etwas zusammengesessen und geredet haben, gings wieder nach Hause.

Danke an alle für den schönen Abend.
Freue mich schon auf nächste Woche.

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