Achter Übungstauchgang – Kopfloch

Gestern waren wir bei gutem Wetter wieder mal tauchen.
Nachdem mich Gerhard gegen 14:00 Uhr abgeholt hatte, fuhren wir nach Altach zum Kopfloch.
Dort stellten wir dann ein Pavillon zum Schutz vor der Sonne auf und bauten unser Zeug zusammen.
Etwas später trafen dann die Anderen auch ein.

Während Gundi mit Markus, einem querschnittsgelähmten Taucher ins Wasser ging, zeigte mir Gerhard noch einen Trick, wie man in den Anzug besser reinkommt.
Man zieht das Knieteil des Anzugs nach oben heraus und rollt bzw. schiebt das Hosenrohr zusammen,. Wenn man das richtig gemacht hat, sollte sich dann das Hosenrohr beim Anziehen entrollen. Das Anziehen sollte dann schneller und angenehmer verlaufen.
Daneben probierte ich noch 2 Anzüge. Einer davon passte.

Etwas später gings dann ins Wasser.
Laut Gundi hatte das Wasser ca. 18 Grad an der Oberfläche.
Da ich schon fast einen Monat nicht mehr getaucht bin, hatte ich am Anfang ein paar kleine Probleme.
Beim ersten Mal unter Wasser hatte ich etwas kalt und musste kurz nochmal an die Oberfläche etwas verschnaufen. Beim nächsten Versuch klappte aber alles nach Wunsch. 🙂
Der Flossenschlag klappte diesmal gut und Gundi war zufrieden mit mir.
Ich hatte gelegentlich kleine Probleme mit dem Druckausgleich, die sich aber ziemlich gut beheben ließen.
Somit war ich nebenher mit meinem Ohr, dem Tarieren und dem Flossenschlag beschäftigt. 🙂
Aber es klappte eigentlich sehr gut.
Maximal sind wir ca. 6 Meter tief getaucht.

Während des Tauchgangs konnten wir Wasserpflanzen und Steine mit komischem Zeugs drauf anschauen. 🙂

Gegen Ende des Tauchgangs haben wir noch Maske fluten und ausblasen und Regler aus dem Mund geübt.
Die Maske fluten klappte das erste Mal etwas schwieriger, da mir immer neues Wasser in die Maske eingedrungen ist. Ich hatte die Maske etwas zu weit vom Gesicht abgehoben und somit konnte hier noch Wasser nachfließen. Zusätzlich verbrauchte ich beim Ausblasen zu viel Luft und konnte somit nicht mit einem Atemzug die Maske komplett leeren.

Dafür klappte das mit dem Regler hervorragend.
Auch das mit dem Regler wiederfinden klappte auch.
Dort wird der Regler aus dem Mund genommen und losgelassen. Den Regler treibt es dann zur Seite und man muss ihn dann wieder nach vorne nehmen.
Auch das klappte ohne weitere Probleme.

Was mich gestern etwas gewundert hat war, dass ich mit je 3 KG Blei auf einer Seite nicht ganz nach oben gekommen bin, wenn ich das Jacket ganz aufgeblasen hatte. Ich musste den Regler im Mund behalten, da mir sonst das Wasser in den Mund gelaufen wäre.

Anschließend sind wir dann wieder zum Ausgangspunkt zurückgetaucht und aus dem Wasser gekommen.

Draußen gab es dann Kuchen und etwas zu trinken.

Danke noch an alle Beteiligten.

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